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Haustiere im Winter Teil 2

Der Herbst – und damit zwangsläufig bald auch der Winter – steht vor der Tür. Für viele unserer Haustiere beginnt jetzt die Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit, manche stecken auch schon mittendrin.

Ganz anders ist es natürlich bei Reptilien und Amphibien: Viele Schlangen, Echsen und Schildkröten fahren in den kühleren Monaten ihren Stoffwechsel fast komplett runter. Das ist wichtig für die Tiere, denn ein vernünftiger und gesunder „Winterschlaf“ verlängert die Lebenszeit und Gesundheit und ist auch unverzichtbar für ein intaktes Immunsystem, korrektes Wachstum und einen ausgewogenen Hormonhaushalt. Da die Natur dies im physiologischen Lebensablauf vorgesehen hat, wäre es nicht nur falsch, sondern schädlich für die Tiere, wenn ihr sie an dieser Ruhepause hindern würdet, nur weil wir durch Terrarientechnik die Möglichkeit haben, einen 365 Tage langen Sommer zu erhalten. 
Schon im Laufe des Oktobers könnt ihr eurReptilien durch die langsame Absenkung der Terrarientemperatur und -beleuchtung auf die Winterruhe vorbereiten 

Manche Schildkrötenarten brauchen nicht nur die Winterruhe, sondern sogar Winterschlaf. Dieser findet bei den meisten Schildkröten-Besitzern in einem extra Kühlschrank statt. Dieser ist frostfrei und kann eine konstante Temperatur bieten. Für außenlebende Schildkröten gelten hingegen andere Regeln, bitte informiert euch da genau bei eurem Tierarzt oder Experten in der Umgebung.  
 
Bevor ihr eure Tiere in Winterruhe oder Winterschlaf leitet, solltet ihr beachten, dass sie nochmal Kot abgesetzt haben, denn dieser kann sonst durch Gärprozesse oder Bakterien zu einem lebensbedrohlichen Zustand führen. Auch eine Kotprobe auf Darmparasiten einige Zeit vor der Überwinterung ist empfehlenswert, um das Tier gegebenenfalls vorher noch behandeln zu können. 

Während die Schildkröte am besten im Kühlschrank aufgehoben ist, könnt ihr Echsen und Schlangen in einem kühlen Kellerraum oder einer Garage überwintern lassen. Achtet dabei allerdings darauf, dass die Box oder das Terrarium gut verschlossen ist (natürlich mit Luftzufuhr). Eventuell vorhandene Mäuse drehen in dieser Zeit nämlich gerne die Nahrungskette um und nagen an dem wehrlosen Reptil. 

Natürlich solltet ihr auch während der Überwinterung den Gesundheitszustand, die Feuchtigkeit des Bodens und das Gewicht des Tieres regelmäßig kontrollieren. Bei Schlangen und Echsen sollte zudem ein Gefäß mit frischem Wasser bereitstehen und regelmäßig gewechselt werden. 

Wie genau das Überwintern für das jeweilige Reptil am artgerechtesten abläuft, fragt ihr am besten bei eurem Tierarzt oder Spezialisten in der Umgebung nach.

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