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Haustierapotheke

Die Haustier-Apotheke – wichtige Helfer in Haus und Hof, bei Ausritt oder Gassirunde

Wer von uns kennt es nicht, die Mieze kommt ramponiert mit blutiger Nase vom Revierspaziergang zurück, der Hund bringt von der Tobewiese eine Armee von Zecken mit nach Hause oder das Pferd schürft sich im Stall das Bein auf. Da ist es immer sinnvoll eine Hausapotheke nicht nur für den Menschen, sondern auch fürs geliebte Tier angelegt zu haben, um im Notfall schnell helfen und Erste Hilfe (schaut in unseren anderen Erste Hilfe am Tier Einträgen rein) leisten zu können. Bitte niemals zögern, wenn es um die Gesundheit und das Wohlbefinden deines Tieres geht und gleich den Tierarzt aufsuchen! Die Hausapotheke ersetzt keinen Tierarzt, sondern unterstützt lediglich zusätzlich zum Tierarztbesuch! Gehst du mit deinem Liebling auch auf Reisen, dann kannst du einige Dinge aus der Hausapotheke mitnehmen.

Aufbewahrung:

Wichtig ist vor allem, dass das Tier nicht drankommt, denn es könnten ja auch Medikamente und Materialien darin aufbewahrt werden, die für das Tier ungesund oder gefährlich werden können. Sorge dafür, dass der Inhalt gut sortiert und aufgeräumt ist, damit du im Notfall nicht lange suchen musst. Am besten ist es, wenn du eine Notfalltasche hast, die du an einem dunklen, trockenen und kühlen Ort gleich griffbereit haben kannst. Ein Schrank erscheint zwar praktisch, aber meist muss der Notfallkoffer zum Tier und es ist nicht hilfreich, wenn du hin und herrennen musst.
Benötigt dein Tier Medikamente, die gekühlt werden müssen, gehören diese natürlich in den Kühlschrank.

Inhalt

Ganz klar, Verbandsmaterial darf in keiner Tier-Apotheke, egal ob für Hund, Katze, Pferd oder Nager, fehlen. Du kannst dich beim Einrichten auch nach deiner eigenen Hausapotheke bzw. Verbandskasten orientieren. Die Grundinhalte sollten sein:

Verbandsmaterial
– Mullbinden, selbsthaftende Elastikbinden, Verbandswatte, um Verbände anzulegen
– Heftpflaster und Klebeband zur Fixierung der Verbände
– Verbandsschere zum Zuschneiden des Materials
– Sterile Tupfer und Kompressen zur Abdeckung der Wunden
– Rettungsdecke bei Unterkühlung zum Abdecken
– Einmalhandschuhe zum Schutz vor Bakterien
– Bandagierwatte

Medikamente / Wundsalben / Desinfektionsspray
ACHTUNG: Bei Medikamenten und Desinfektionssprays ist Vorsicht geboten, denn auf keinen Fall darfst du Medikamente für den Menschen auch für deine Tiere benutzen. Für die Vierbeiner kann dies schwere Folgen haben und in manchen Fällen sogar zum Tod führen. Frage bei der Medikamentenauswahl am besten deinen Tierarzt.

Wir haben hier für jedes Haustier ein paar Grundversorgungsmittel (keine Hersteller, bitte frage deinen Tierarzt) aufgelistet:

Hund / Katze / Pferd / Kaninchen (Nager) allgemeine Grundausrüstung:
– Wunddesinfektionsspray
– Wundgel / Wundsalbe
– antiseptische Salbe
– Brand- und Wundgel
– Isotone Kochsalzlösung zur Reinigung von Wunden, Augen und Ohren
– Euphrasia Augentropfen bei Augenreizung
– Rekonvaleszenzpräparat bei Appetitlosigkeit
– Notfalltropfen für den Kreislauf
– Heilerde (bei Durchfall)
– Ohrreinigungslösung

Besonderheiten:

Hund:
– Aktivkohle, Kohletabletten oder Huminsäure bei Magen-Darmproblemen (nicht bei Fieber verabreichen!)

Katze:
– Wundgel / Wundsalbe (keine jodhaltigen Salben, können Allergie auslösen!)

Kaninchen:
– Kieselgur Pulver bei Parasitenbefall (Milben, Läuse, Haarlinge, …)

Pferd:
– Blauspray, Betaisodona oder Povidon-Jod (Desinfektionsspray)
– Aluminiumspray (filmbildender, atmungsaktiver und desinfizierender Schutz)
– Colosan (bei ersten Kolikanzeichen)
– Tonerdepaste (zur Kühlung von Sehnen und Bänder)
– Zinksalbe (für nässende Hautwunden)
– Panthenolsalbe (Wundsalbe bei trockenen Wunden)
– Kühlgel

Die Medikamente solltest du regelmäßig überprüfen. Sind sie schon angebrochen, eingetrocknet, leer oder ist das Verfallsdatum bereits abgelaufen? Dann entferne sie aus der Notfallapotheke und tausche sie gegen neue aus. Auf richtiges Schließen von Flaschen und Tuben achten! Wasche Dir immer vor dem Behandeln die Hände oder verwende die Einweghandschuhe!

Weitere Utensilien / Hilfsmittel:

– Fieberthermometer und Gleitgel (beim Pferd auf ein Rückholbändchen achten)
– Zeckenzange
– Flohkamm
– Pinzette
– Kanülen (sterile Entnahme von Flüssigkeiten)
– Einwegspritze ohne Nadel aus Plastik (Einflösen von Flüssigkeit, flüssige Medikamente etc.)
– Krallenzange
– Maulkorb (Hund)
– kleine Taschenlampe
– Kragen / Trichter / Bodies, um die Tiere vom Lecken an Wunden abzuhalten
– Schonkost (z. B. gekochte pürierte Karotten mit gekochtem Huhn einfrieren) (Katze / Hund)
– Wärmflasche, Rotlicht oder Kirschkernkissen
– Pfotenschutzschuhe (Hund)
– Waage (für Gewichtskontrolle)
– Stethoskop
– evt. Nasenbremse (Pferd)
– Krankenschuh (Pferd)
– Kernseife (Pferd, bei kleinsten Wunden, Insektenbefall und anfänglich aufkommender Strahlfäule)

Notfallset für Ausritt oder Gassirunde

Eine Hausapotheke ist wichtig, aber gerade mit Pferd und Hund ist man doch im Gelände unterwegs. Was also, wenn dort etwas passiert?
Für Reiter und Gassi-Geher gibt es praktische kleine Erste-Hilfe-Sets als Bauchtaschen. So stören sie nicht und man hat Materialien wie Binden, Pflaster, Handschuhe, Desinfektionsmittel usw. direkt griffbereit.

Homöopathie beim Haustier

Die Homöopathie wird schon sehr lange erfolgreich in der Tiermedizin eingesetzt. Es muss nicht immer gleich die Chemie-Keule sein. Bei kleinen Weh-Wechen können Globuli und Co. schon schnelle Abhilfe leisten und eine hilfreiche Ergänzung zu den notwendigen Medikamenten sein.

Die Deutsche Homöopathie-Union (kurz DHU) hat ein eine informative Seite für den Einsatz von Homöopathie am Haustier: https://www.dhu-globuli.de/anwendungsgebiete/tiere

(Werbung? Eher nicht, ich finde die Seite einfach nützlich, bekomme auch kein Geld und wurde auch nicht darum gebeten ;))

 

Wichtige Tipps:

Du kannst Dir bereits im Vorfeld für die wichtigsten Hilfsmittel, die Dosierungen für Deine Haustiere aufschreiben. So musst Du im Notfall, wenn Du eh schon aufgeregt bist, nicht erst nachrechnen oder überlegen.

Tierarztnummer und Tiernotrufnummer im Handy abspeichern sowie beide auf den Erste-Hilfe-Koffer und auf das Reiter-/Gassi-Erste-Hilfe-Set kleben!

Erste-Hilfe-Kurs: Viele Tierärzte oder Vereine bieten regelmäßig Erste-Hilfe-Kurse für Tiere an – damit gewinnt man viel mehr Sicherheit im Umgang mit Notfällen und kann seinem Tier schnell und effektiv helfen.

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