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Wer ein Haustier wie eine Katze, einen Hund oder ein Pferd hat, der weiß aus eigener Erfahrung, dass das Fell der Tiere im Alltag diversen Belastungen ausgesetzt ist. Schon der kleine Gassi-Gang am Morgen oder ein Ausritt durch den Wald können unter anderem Dreck und Parasiten mit sich führen, die den Tieren zusetzen können. Aber auch durch den Wechsel der Jahreszeiten verändert sich das Fell unserer Haustiere. Darum ist es empfehlenswert, seinen Haustieren eine regelmäßige Fellpflege zu gönnen. Aber wo fängst du an und was gibt es für dich zu beachten?

Regelmäßiges Bürsten für gesundes Fell

Das Bürsten des Fells ist wichtig, um deine Tiere in der Fellpflege zu unterstützen. In der freien Natur würden die Tiere das in aller Regel selbst übernehmen. Eine Katze leckt sich mehrmals pro Tag selbst ab, um das Fell wieder sauber zu bekommen. Bei Freiluftspaziergängen wird während des Fellwechsels abgestorbenes Fell dagegen entfernt, indem die Katze beispielsweise an Büschen vorbeiläuft, an denen die nicht mehr benötigten Haare einfach hängen bleiben. Ein Pferd wälzt sich dagegen auf sandigem Untergrund, um sich frisch zu machen. Hunde halten es da ähnlich, allerdings wälzen sie sich auch gerne auf dem Rasen.

Im Haus oder im Stall ist es aber kaum möglich, diese Bewegungsfreiheit auszuleben, sodass die Tiere nur bedingte Möglichkeiten haben, um sich selbst zu säubern. Hier kommt dann das Bürsten ins Spiel, mit dem du deinen Lieblingen was Gutes tust. Das Bürsten hat einige Vorzüge:

  • Es macht das Fell seidig
  • Es fördert die Durchblutung
  • Du bekommst feinere Verunreinigungen gut aus dem Fell
  • Du verringerst bei Katzen das Risiko von hochgewürgten Haarknäulen (Bezoar)
  • die gemeinsame Zeit fördert euer Vertrauen

Allerdings können die Tiere anfangs von deiner Hilfe eher skeptisch aufgestellt sein und erkennen nicht unbedingt die Vorzüge daraus. Eventuell ergreift deine Katze panisch die Flucht, wenn du mit der Bürste ankommst. Darum ist es wichtig, dass du deinen Stubentiger frühzeitig und mit viel Geduld und Ruhe an das Bürsten gewöhnst. Wenn du eine Fellbürste gekauft hast, leg sie erst einmal ein paar Tage offen in die Wohnung. deine Katze wird sich das unbekannte Ding im Voraus schon anschauen, um zu ermitteln, ob von der Bürste eine Gefahr ausgeht. Danach solltest du den richtigen Moment abpassen, um das “Bürstentraining” zu beginnen. Wenn deine Katze gerade in Stimmung nach Nähe und Kuscheleinheiten ist, kannst du beim Streicheln und Knuddeln die Bürste zum Einsatz bringen. Wechsel dabei immer zwischen den Streicheleinheiten und einem Strich mit der Bürste, um zu schauen, ob dein Haustier das mit sich machen lässt.

Sollte die Katze flüchten, lohnt es nicht, ihr nachzujagen. Warte einfach bis zur nächsten Gelegenheit und probiere es wieder, bis sie sich langsam an die Behandlung gewöhnt. Anschließend steht einem regelmäßigen Bürsten nichts im Wege.

Hunde sind bei der Fellpflege deutlich umgänglicher als Katzen, aber auch sie müssen langsam an den ungewohnten Reinigungsvorgang gewöhnt werden. Wenn es nicht mit dem Streichel-Bürsten-Training alleine klappt, haben viele Hunde eine Schwäche, die fast immer zieht: Futter! Wenn du deinem Hund ein Leckerli anbietest, sofern er sich beim Bürsten auch benimmt, kannst du dem Tier schnell beibringen, dass die Haarentlüftung ihm zwar nicht gefallen muss, am Ende aber eine Belohnung auf ihn wartet.

Welche Pflegetipps es außerdem für die Pfoten deiner Haustiere besonders im Winter gibt, kannst du hier nachlesen:

5 Tipps für samtweiche Pfoten im Winter

Fellpflege bei Pferden – Auf Signale achten

Bei Pferden ist eine Reinigung des Fells besonders wichtig, weil die Tiere in ihren Stallboxen in der Regel weder den Platz, noch den richtigen Untergrund haben, um sich selber zu säubern. Darum musst du Hand anlegen und deinem Pferd unter die Arme greifen. Dafür solltest du folgende Hilfsmittel parat haben:

Arbeite dich am besten von vorne nach hinten vor. Fang erst mit dem Kopf an und reinige ihn vorsichtig mit einem weichen Schwamm. Danach wird der Körper des Pferdes mit den verschiedenen Bürsten bearbeitet. Der Striegel ist für ein grobes Aufrauen gedacht, während die Kardätsche und die Wurzelbürste eher für das feinere Bürsten dienen. Hierbei darf aber auch – mal mehr und mal weniger – Kraft aufgewendet werden. Das Bürsten dient nicht nur zur Säuberung, sondern ist für dein Pferd auch eine Massage, um die angestrengten Muskeln wieder etwas aufzulockern. Allerdings solltest du hier mit dem Pferd auch auf einer Wellenlänge liegen und seine Signale richtig deuten.

Kommt dir das Tier beim Bürsten entgegen und dreht dir seinen Körper zu, kannst du ruhig etwas mehr Druck ausüben. Wenn das Pferd allerdings wegzuckt oder sich wegdreht, dann sind sanftere Methoden gefragt, um die Fellpflege weiterzumachen. Solltest du gerade bei den empfindlichen Stellen zu grob vorgehen, könnte es sein, dass das Pferd scheut und im schlimmsten Fall auch mal um sich tritt. Pass also auf, wie dein Pferd reagiert und passe das Pflegeprogramm entsprechend an.

 

Ein Schaumbad für die Fellpflege

Auch wenn das regelmäßige Bürsten der Tiere das A und O ist, kann es manchmal auch notwendig sein dein Haustier zu baden. Allerdings solltest du Haustiere deutlich seltener baden als bürsten und auch nur wenn unbedingt notwendig. Es lohnt sich generell bei stärkeren Verschmutzungen, die du so nicht aus dem Fell bekommen würdest oder wenn dein Tier ein Duftbad (Duft ist hier Auslegungssache ;)) genommen hat. Bei einem Parasitenbefall kann ein Bad aber auch sinnvoll sein, um die hartnäckigen Insekten wie beispielsweise Flöhe aus dem Fell der Tiere zu bekommen.

Beim Baden ist darauf zu achten, dass du die richtigen Pflegemittel verwendest. Du kannst beispielsweise kein Hundeshampoo für eine Katze verwenden, weil Katzenfell deutlich empfindlicher ist. Auch Shampoo, Lotions, Öle oder dergleichen, die du für dich nutzen würdest, sind nichts für deine Tiere. Es gibt spezielle Shampoos für jede Haustierart mit einem besonderen PH-Wert, die dann auch wirklich nur für sie gedacht sind. Wir empfehlen besonders die festen Shampoo-bars wie die von TUULOVE. Sie sind besonders ergiebig und nachhaltig.

Nach dem Bad ist es wichtig, dein Haustier wieder trocken zu bekommen. Ein gründliches Abtrocknen ist darum unverzichtbar. Gerade im Winter besteht sonst die Gefahr, dass sich beispielsweise dein Pferd verkühlt und dann eine Erkältung bekommt. Sorge darum dafür, dass deine Tiere nach dem Baden gut abgetrocknet werden und hüll sie eventuell auch in warme Decken ein. Es empfehlen sich auch Hilfsmittel wie ein Hundebademantel, um deinen Liebling vor dem Auskühlen zu schützen.

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